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Am zweiten Augustwochenende fuhren 8 Stoneheads nach Braunschweig zum FackelUp. Die Anreise am Freitag war mit ein paar Umwegen erfolgt, da es einige Umleitungen und eine verpasste Ausfahrt gab (Motto: Ich will nicht nach Berlin). Je mehr wir uns Braunschweig näherten, umso mehr goss es aus Kübeln. Keine gute Voraussetzung unsere Zelte aufzubauen. Dennoch schafften wir es dank des großen Verpflegungszeltes auf dem Turniergelände unser Nachtlager aufzuschlagen. In der Nacht zum Samstag hörte es aber zum Glück mit regnen auf, sodass wir bei trockenem Wetter das erste Spiel starten konnten. Dazu bekamen wir noch Pick-Up David als Verstärkung.

Der erste Gegner war Deine Mudder Bremen. Wir starteten mit einer Defence und holten gleich unser erstes Break. Wir fanden gut ins Spiel hinein, versuchten vor allem die Breaks zu verhindern, was uns recht gut gelang. Trotz einiger leichter Fehler konnten wir unser Spiel gut durchbringen und gewannen 11:8.

Das zweite Match spielten wir gegen die Hamburger Fischkutter. Der Wind frischte auf und dies war die Gelegenheit die Zonenverteidigung auszupacken. Dadurch konnten wir uns eine kleine Führung erarbeiten. Diese ging aber leider durch Umstellung auf Man-De vor der Endzone verloren; wir schafften es nicht immer uns einem Spieler zuzuordnen, was die Hamburger gekonnt ausnutzen. Ein Unentschieden war trotzdem noch möglich, aber wir trennten uns 7:9.

Als nächstes forderte uns Rubik’s Cube heraus, ein starkes Team mit schnellen Leuten. Sie spielten ebenfalls eine Zonenverteidigung, die wir nicht immer durchbrechen konnten. Wir versuchten uns nicht beirren zu lassen, hielten die Stimmung hoch. Uns gelang es dann ab der Hälfte der Spielzeit, einen Flow zu finden und ein paar Pünktchen zu machen. Das Spiel endete 5:18.

Das vierte Spiel des Tages gegen Funaten aka Flintstones begann mit lustigen Gimmicks. Jeder Spieler erhielt eine aufblasbare Keule, die für die ersten 5 min in einer Hand gehalten werden muss. Da es auch noch zu regnen anfing, wurde es mit dieser Keule eine kleine Herausforderung, die Scheibe zu fangen. Ein Spaß war es dennoch! Nachdem wir die Keulen weglegten, entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Letztendlich kam es zum Universe, den wir Stoneheads zum 7:6 für uns entscheiden konnten.

Das letzte Match des Tages bestritten wir gegen DJ Dahlem aus Berlin. Durch unsere starke Zonenverteidigung kamen wir sehr gut ins Spiel. Die DJs spielten viele Swingpässe, was dann oft in einem Drop resultierte. Aber wir mussten uns in der Offence ebenfalls anstrengen, trauten uns auch mehr und mehr tiefe Würfe zu, die oft in Punkte verwandelt werden konnten. Somit erkämpften wir uns einen Sieg mit 10:4 Punkten.

Für das Abendessen mussten wir das Turniergelände nicht verlassen – die RotPots organisierten ausreichend Pasta & Krautsalat und stopften so unsere hungrigen Mäuler. Anschließend startete das Beer-Race mit Dosenbier und Wasserbomben. Leider konnten wir Stoneheads keinen Erfolg verbuchen. Den Abend ließen wir mit Sauna, Duschen und Party ausklingen.

Im ersten Sonntagsspiel kämpften wir gegen Schleudertrauma Magdeburg. Den Start hatten wir kräftig verschlafen, wir waren nicht richtig wach und nicht richtig warm. Die Zone der Traumaten machte richtig Druck, erst spät fanden wir eine Lücke in der Mitte. Mit unserer Defence konnten wir die Magdeburger auch nicht stark beeindrucken, was den Endstand von 6:12 erklärt.

Für das nächste Match hatten wir uns dann mehr vorgenommen, vor allem auch weil es eine Revanche gegen die Fischkutter war. Wir stellten abermals eine Zonenverteidigung auf, wechselten aber auch mal wieder zur Man-De. Das funktionierte wunderbar, ebenso auch unsere Offence. Der vorletzte Punkt zog sich mit ca. 8 Turns über mehrere Minuten hinweg, den die Hamburger dann für sich entscheiden konnten. Dennoch brachten wir unseren erarbeiteten Vorsprung mit 9:4 sicher nach Hause.

Mit jeder Menge guter Laune starteten wir in unser letztes Spiel des Turniers gegen die Göttinger 7. Diese waren ebenso knapp besetzt wie wir und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Wir erkämpften einen kleinen Vorsprung, der aber durch den Kampfgeist der G7 schnell schmolz und sie führten dann sogar mit 3 Punkten. Doch auch wir gaben nicht auf, forcierten einen spannenden Kampf um Platz 13, der dann in einem Universe an Göttingen ging. Dennoch kann sich der Endstand mit 10:11 sehen lassen.

Fazit: Platz 14 von 24 Teams ist ein gutes Ergebnis! Trotz knapper Besetzung konnten wir mit den meisten Teams sehr gut mithalten und haben auch mal ein paar Dinge wie die Arrow-Zone ausprobieren können. Ebenso spielten wir nach jedem Spiel ein Spirit-Game mit dem gegnerischen Team, keins davon wurde doppelt gespielt. Das Turnier selbst war sehr gut organisiert, es fehlte an nix und die Stimmung war immer gut. Vielen Dank RotPots für die Ausrichtung!

Besondere Vorkommnisse: Die Taufe von Tabea auf den Namen Sunny-Head.

Es spielten: Linda, Tabea, Benno, Brandy, Carol, Erik, Frank, Max und Pick-Up David aus Hannover (Dankeschön!).

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