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An einem wunderschönen Juliwochenende folgten die Stoneheads einer Einladung zum Welcome to Paradise nach Jena, das dieses Jahr unter dem Motto „Baustelle“ stattfinden sollte. Nach unkomplizierter Anreise machten wir uns am Freitagabend auf den Weg zur ersten Baustellenbegehung in die Jenaer Innenstadt. Der dort ansässige Kartoffelhändler „Fritz Mitte“ überzeugte uns mit Virtuosität an der Fritte. Wir konnten uns vorzüglich stärken.

Am Samstag standen uns vier Poolspiele bevor. In das erste Spiel gegen HFW starteten wir mit elanvoller Schläfrigkeit. Durch einfache Wurf- und Fangfehler gerieten wir früh in Rückstand. Nach einiger Zeit fanden wir besser ins Spiel und konnten vier Punkte aufeinander erzielen. Am Ende ließen sich die Hunde ihren Vorsprung aber nicht mehr wegnehmen und so gingen wir mit 7:11 vom Platz. Auch im zweiten Spiel fehlte uns der Biss. Gegen Ultimett (Paradisco 1) mussten wir uns mit 8:13 geschlagen geben. Über das gesamte Spiel hinweg hatten wir unsere Schwierigkeiten mit der Zone und den sehr präzisen tiefen Würfen der Jenaer Mettliebhaber. Danach stand uns die WegWerfGesellschaft aus München gegenüber, gegen die wir endlich unsere Stärken ausspielen konnten. Wir konnten sowohl gegen die Zone, als auch gegen die Mannverteidigung Punkte erzielen und unsererseits in der Defense viel Druck aufbauen, wobei uns mitunter auch die StoneZone half, um ein paar Turns zu provozieren. Es blieb bis zum Ende ein sehr knappes Spiel, für das wir uns leider nicht belohnen konnten: 9:11 war der Endstand. Davon ließen wir uns nicht unterkriegen und gingen hochmotiviert in das letzte Samstagsspiel gegen die Goldfingers aus Potsdam, das gleichzeitig auch unser bestes Spiel werden sollte. Es entwickelte sich ein richtig heißes Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams schenkten sich nichts und so konnte man bis zum 6:6 ausgiebiges Punktetrading beobachten. Gegen Ende konnten die Goldfingers aber noch einen Gang höher schalten und das Spiel am Ende mit 9:6 für sich entscheiden.

Beim anschließenden Beerrace wurde in bester Baustellenmanier gewalzt, gebaut, getrunken und Mettbrötchen verschlungen. Auch die sehr schöne Open-Air-Party war geprägt von Bauarbeit. Da wir aus Chemnitz viele Baustellen gewöhnt sind, bereiteten uns die Partyaufgaben nur wenige Schwierigkeiten. Dennoch ging der Partysieg an TUltimate, die extra noch eine Nachtschicht auf der Partybaustelle einlegten, um sich am nächsten Morgen ein Bauarbeiterfrühstück zu verdienen.

Am Sonntag mussten wir erst zur Mittagsschicht auf dem Platz stehen. Nach einem entspannten Morgen sahen wir uns mit dem Bauleiter (Paradisco 2) konfrontiert. Es war ein sehr ausgeglichenes und intensives Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. So musste am Ende der Universe entscheiden, den wir leider an unseren direkten Vorgesetzten auf der Baustelle abgeben mussten: mit 6:7 ging das Spiel verloren. Im letzten Spiel konnten wir uns schließlich den neunten Platz mit einem Sieg gegen TUltimate sichern. Mit der StoneZone, viel Lauffreude und guten Würfen im Gepäck erspielten wir uns ein 14:4 und beendeten das Wochenende mit einem Erfolgserlebnis. Besonders positiv ist hervorzuheben, dass sich TUltimate trotz Rückstand in der Mittagshitze nie hängen ließ und mit viel Spielfreude und Spaß das Wochenende ausklingen ließ.

Ein Dank geht an dieser Stelle an Mark (aus Jena), der uns über das ganze Wochenende hinweg sowohl auf dem Platz, als auch abseits davon mit heller Freude unterstützt hat. Da wir gänzlich ohne Frauen nach Jena angereist waren, möchten wir uns an dieser Stelle auch bei allen Pick-Up-Frauen (Juliana, Claudi, Sonja, Nati, und noch viele mehr) bedanken, die uns bei unseren Spielen ausgeholfen haben. Über den gesamten Turnierverlauf hinweg konnten wir uns von Spiel zu Spiel steigern und stets gutes Frisbee auf dem Platz zeigen. Viele Spiele waren weitgehend ausgeglichen, sodass wir uns eigentlich nur vorwerfen können, uns in diesen Spielen zu selten selbst belohnt zu haben. Am Ende bleibt uns nur zu sagen: Vielen Dank an Paradisco für diesen Spaß!

Ergebnisse:
7:11 gegen HFW
8:13 gegen Ultimett
9:11 gegen WegWerfGesellschaft
6:9 gegen Godlfingers
6:7 gegen den Bauleiter
14:4 gegen TUltimate

Resultat: Platz 9 (von 10)

Es spielten: Benno, Erik, Knödi, Bambi, Maxi, JP, Stops, Mark, Andi und viele Pick-Up-Frauen

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